{$inline_image}

 

Ein Umzug ist eigentlich immer mit einer Menge Stress verbunden. Für Immobilienbesitzer ist es oft schon schwierig genug, den Verkauf der alten Immobilie und den Kauf einer neuen quasi gleichzeitig hinzubekommen. Dazu dann auch noch den Umzug vorbereiten, Kisten packen, womöglich kommen auch noch Renovierungsarbeiten auf Sie zu – das alles ist zweifellos ziemlich anstrengend. Durch gute Planung lässt sich aber zumindest vermeiden, dass auch noch horrende Kosten für den Umzug auf Sie zukommen.

Richtig geplant kann ein Umzug durchaus reibungslos und harmonisch verlaufen. Wenn Sie sich rechtzeitig über die Preise und Leistungen verschiedener Speditionen informieren, wissen Sie, was auf Sie zukommt, und können selbst schon einmal abschätzen, wie viele Möbel und Hausrat Sie zu verfrachten haben.

Rechtzeitig aussortieren, Umzugstermin planen

Unter Umständen lässt sich das Umzugsvolumen sogar erheblich reduzieren, wenn Sie frühzeitig damit beginnen, Sachen auszusortieren. Das ist nicht nur deshalb sinnvoll, weil Sie dadurch die Transportkosten senken und vielleicht noch vor dem Umzug etwas verkaufen können, was Sie nicht mehr benötigen. Vielmehr gewinnen Sie durch das Aussortieren auch einen Überblick darüber, wovon Sie genug besitzen, und was Sie für Ihr neues Zuhause eventuell noch gebrauchen können.

Außerdem kann der Umzugstermin von langer Hand so geplant werden, dass er nicht auf das Monatsende und auch nicht auf ein Wochenende fällt, denn da ist die Nachfrage am höchsten und viele Speditionen haben höhere Preise. Günstigere Angebote finden Sie dagegen meist unter der Woche und an Terminen zwischen dem 6. und 13. oder dem 18. und 24. eines Monats.

Umzugskartons selbst besorgen, Teile des Hausrats selbst transportieren

Auch bei der Beschaffung von Umzugskartons und Verpackungsmaterial ist es hilfreich, rechtzeitig damit anzufangen. Dann können Sie bei jedem Einkauf ein, zwei Bananenkisten kostenlos von Ihrem Gemüsehändler mitbringen und auch anderswo nach verwendbaren Verpackungen Ausschau halten. Kurz vor dem Umzugstermin wird so eine Sammelaktion dann schwierig, und der Kauf von neuen Umzugskisten ist unter Umständen gar nicht so billig.

Eine weitere Möglichkeit, die Kosten für die Spedition zu verringern, ist auch ein Transport bestimmter Teile des Hausrats mit dem eigenen Auto. Dafür bieten sich zum Beispiel besonders empfindliche Möbelstücke, Grünpflanzen oder auch verschiedener Kleinkram an. Wenn Sie diese Dinge in Eigenregie transportieren, spart das am eigentlichen Umzugstag Zeit und eventuell auch Versicherungskosten.

Umzugskosten von der Steuer absetzen

Sollten Sie aus beruflichen Gründen umziehen, können Sie die gesamten Umzugskosten steuerlich als Werbungskosten geltend machen. Viele sind allerdings gerade zum Zeitpunkt des Umzugs knapp bei Kasse. Dann ist die spätere Steuerersparnis manchmal nur ein geringer Trost, denn zunächst müssen Sie ja trotzdem alles selbst bezahlen. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass Sie auch bei privaten Umzugsgründen 20 Prozent der abzugsfähigen Ausgaben – maximal 4.000 Euro – von der Steuer zurückbekommen können. Wohnungswechsel aus gesundheitlichen Gründen werden darüber hinaus als außergewöhnliche Belastungen vom Finanzamt anerkannt.

Sie müssen umziehen und sind noch auf der Suche nach einem zahlungskräftigen Käufer für Ihre derzeitige Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir finden für Sie schnell den passenden Käufer.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://www.xing.com/news/articles/umzugskosten-tipps-und-ideen-wo-sie-sparen-konnen-611044

https://www.steuern.de/werbungskosten.html

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Elnur_/Depositphotos.com


Source: New feed2
Beim Umzug Kosten sparen