Plötzlich Nachwuchs und die Wohnung zu klein? Beruflicher Wechsel und der neue Arbeitsplatz ist zu weit weg? Wenn sich Lebensumstände ändern, stellt sich die Frage, ob ein Neubau die bessere Option ist als eine gebrauchte Immobilie. Vor allem, wenn die aktuell bewohnte Immobilie noch nicht abbezahlt wurde, ist das „Leben zwischen zwei Baustellen“ oft ein Balanceakt. Da ist es gut, einen erfahrenen Experten zur Seite zu haben, der Ihnen hilft, die Weichen richtig zu stellen.

Die größte Herausforderung beim Bauen ist wohl nicht nur die Bauzeit, sondern auch das Zeitmanagement zwischen den Besuchen der Baustelle, der Organisation des Umzuges und dem alltäglichen Leben.

Ohne Immobilienprofi kommt man leicht ins Straucheln

Der Verkauf der alten Immobilie ist noch nicht abgewickelt, in die neue Baustelle muss aber sofort investiert werden, und es sind ständig Entscheidungen zu treffen. In dieser Situation – mit einem Bein im alten, mit dem anderen im neuen Eigenheim – gerät man leicht ins Straucheln. Man sollte sich unbedingt gut beraten und von einem Immobilienprofi unter die Arme greifen lassen. Dieser findet nämlich nicht nur einen Käufer für die Bestandsimmobilie, er kann dank seiner Erfahrung auch verhandeln, dass der Auszug erst dann stattfindet, wenn der Einzug in die neue Immobilie gesichert ist.

Trotzdem ist das Bauen immer komplizierter als der Umzug in eine bereits gebaute Immobilie. In Anbetracht des derzeit recht hohen Baukostenniveaus ist eine Gebrauchtimmobilie in vergleichbarer Lage, Ausstattung und Größe meistens günstiger als ein Neubau. Weitere Vorteile eines Umzugs in eine Gebrauchtimmobilie liegen auf der Hand: mit dem Abschluss des Kaufvertrags ist auch die Terminsicherheit gegeben, wann der neue Eigentümer einziehen kann. Das schafft mehr Zeit, um in Ruhe einen Käufer für das bestehende Heim zu finden. Auch das Ablösen einer eventuell noch vorhandenen Hypothek lässt sich dann leichter arrangieren.

Immobilienbewertung lieber mit Profi-Makler

Allerdings empfiehlt es sich auch bei einer Gebrauchtimmobilie, einen Immobilienprofi hinzuzuziehen. Dieser kann sowohl die alte als auch die neue Immobilie bewerten und beide Transaktionen begleiten. Insbesondere beim Verkauf der alten Immobilie gilt es, nichts zu überhasten, sondern gründlich und professionell vorzugehen. Das wird in aller Regel nur mit Hilfe eines Maklers gelingen, denn wer in einer Veränderungssituation steckt, möchte nicht auch noch von Massenbesichtigungen überrollt werden und mit Käufern um Preise feilschen. Auch die Vertragsgestaltung sollte nicht nur einem Notar überlassen, sondern auch von einem lokalen Marktexperten begleitet werden, der die Situation des Auftraggebers viel besser erfassen kann.

Sowohl Bauen als auch Kaufen – beides erfordert ein hohes Maß an Organisation. Und welche Entscheidung für Sie die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab.

Sie möchten sich räumlich verändern und suchen noch die passende Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Bauen/_inhalt.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Bautr%C3%A4ger

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto: © maniaroom/Depositphotos.com


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Bauen oder Kaufen?